Dr. Hans-Erhard HAVERKAMPF
Urbanistik + Belletristik

Aktuelles und Standpunkte

+    Frankfurt als Skulptur denken (Februar 2017)

Gelungenes Wachstum einer Stadt wie Frankfurt erfordert zunächst eine gleichgewichtig mitwachsende Infrastruktur. Eine Mischung unterschiedlicher Nutzungen, die zu einander komplementär sind (Wohnen, Arbeiten, Freizeit) ist unverzichtbar. Über Allem steht jedoch die Bedeutung des Städtebaus und die in ihn eingebetteten Architekturen für das Identitätsempfinden der Menschen. Eine Stadt kann gut funktionieren, und dennoch fehlen aus der Sicht der Bürger wesentliche Bestandteile des Wohlbefindens, das an die Gestalt der gebauten Umwelt gebunden ist. Viele Satellitenstädte des 20sten Jahrhunderts liefern dazu negative Beispiele. Sie funktionieren gut, aber ihre Bewohner fühlen sich unbehaust. Die eigentliche Qualität von Städtebau und Architektur wird zu hohen Teilen von Grad der baukünstlerischen Intuition bestimmt, die in sie eingeht. Deshalb haben es Stadtplaner oft schwer, gegen die ‚rational‘ belegbaren Interessen von Bauherren zu bestehen.

Ein Beispiel: die Platzfolge Roßmarkt, Goetheplatz, Rathenauplatz – vor dem Krieg und heute.

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Dazu die Diskussion:
„Wir können gute Architektur durchsetzen“, in: FAZ, 13.4.2017.
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+    Muss die Sanierung der Theater-Doppelanlage 900 Mio € kosten?

Denkschrift Juni 2017: Stellungnahme für den BDA zum Gutachten „Bestandsaufnahme und Bewertung mit Machbarkeitsstudie der Städtischen Bühnen Frankfurt“ (Architekten PFP, Hamburg)
Sie muss es nicht. Auch für 150-200 Mio Euro ist das möglich, sogar nur mit geringen Betriebsunterbrechungen, die der Stadt kostspielige Provisorien erspart.

Dazu ein Interview mit der Frankfurter Neuen Presse: 
„Für 170 Mio Euro ist das zu retten“  vom 21. 8. 2018.

Meine Stellungnahme können Sie hier lesen …

+    Eine Empfehlung für den Kulturspaziergang  zwischendurch: Der Schopenhauer-Nachlass.

Der lange Aufenthalt des Philosophen in Frankfurt von 1831 bis zu seinem Tode in Frankfurt 1864 macht ihn sowohl seiner ausgeprägten Individualität wegen, als auch seiner in Frankfurt entstandenen Texte zur geistesgeschichtlichen Singularität für unsere Stadt. Dazu habe ich in den Kulturellen Kurznachrichten (Okt.2017) des KKN einen Beitrag über das offene Schopenhauer-Archiv in der Universitätsbibliothek verfasst.

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+    Erst die Schiene schafft den Wohnungsbau

Impulspapier zur Vorbereitung einer Podiumsdiskussion des Kuratoriums Kulturelles Frankfurt (KKF) am 25.10.2018.

Nur über den S-Bahnbau weit in die Region hinein können neue Wohnungsflächen in großem Umfang für den Ballungsraum Rhein-Main geschaffen werden. Die deutschsprachige Schweiz als faktischer Großraum Basel-Zürich liefert das gelungene Beispiel dazu.

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+    Der Roman „Die schwarze Kutsche“ ist im Oktober 2018 fertig geworden.

Nach  dem Novellenband Meercazzing (Dielmann-Verlag 2012) und dem Sachbuch zu Benjamin in Frankfurt (Sozietätsverlag 2016) nun mit noch lesbaren 240 Seiten der dritte literarische Langtext. Der Roman wird 2019 erscheinen.

Eine Leseprobe und mehr zum Inhalt finden Sie auf dieser Website unter Bücher…

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